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Russische Studie mit Telekom-Beteiligung: Mobilfunkstrahlung verändert Schlaf und Gehirnströme

Quelle: Übermittelt von Prof. Peter Semm am 15.8. - Studie ist zur Publikation angenommen und erscheint in den nächsten 8 Wochen

Ein erneuter Beleg für die Wirkung der heutigen Mobilfunktechnologie auf das Gehirn liegt vor.

Russische Wissenschaftler haben unter Beteiligung des Leiters der biologischen Abteilung der Deutschen Telekom AG die Gehirnströme schlafender Versuchspersonen ausgewertet, die dem elektromagnetischen Feld eines Standard-GSM-Handys ausgesetzt waren. Im Vergleich zur nichtexponierten Kontrollgruppe wurden Einflüsse auf den Schlaf und Gehirnstromveränderungen festgestellt.

Die Wissenschaftler bezogen in ihre Gesamtbewertung auch bereits vorliegende Studien zu Einflüssen von Mobilfunkstrahlung auf den Schlaf ein und schlußfolgerten, daß die von Mobiltelefonen ausgehenden elektromagnetischen Felder die Schlafstruktur veränderten, wodurch u.a. die REM-Phasen reduziert würden, was bei Menschen zur Verringerung der adaptiven Reaktionen (Anpassungsfähigkeit) und im Ergebnis zur Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes führen könne.

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